Kurierfahrer B

Kurierfahrer B 2017-03-13T17:32:21+00:00

Kurierfahrer B

Die Fahrerlaubnis Klasse B ist nach wie vor die Eintrittskarte zu vielen beruflichen Einstiegsmöglichkeiten. Dem Kurier- und Auslieferungsfahrer bietet sich ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld. Der Arbeitsmarkt bietet ihm ein vielfältiges Angebot für eine dauerhafte Tätigkeit. Die Maßnahme Kurierfahrer wird durch eine Reihe von fachbezogenen Zusatzqualifikationen ergänzt, so dass Sie für Ihr zukünftiges Tätigkeitsgebiet gut gerüstet sind.

Inhalt und Dauer der Ausbildung

  • Die Ausbildungsinhalte gliedern sich nach dem Rahmenlehrplan der Fahrschülerausbildungsordnung
  • Ausbildung zum sicheren, verantwortungsvollen und umweltbewussten Kraftfahrer
  • Gabelstaplerführerschein
  • Ladungssicherung in Kleintransportern
  • Unterweisung im Umgang mit Gefahrstoffen gemäß ADR
  • Umgang mit Kunden
  • Konfliktmanagement

Dauer: 9 Wochen

Die Ausbildung ist mit folgenden Modulen dieser Maßnahme kombinierbar:

  • Führerscheinausbildung Klasse C1E
  • Führerscheinausbildung Klasse CE
  • ADR/Gefahrgut-Basiskurs inkl. IHK Prüfung

Förderung

Alle Ausbildungsabschnitte sind förderfähig im Rahmen von Bildungsgutscheinen der Agentur für Arbeit, Berufsförderungsdienst der Bundeswehr und durch die Sozialversicherungsträger.

Übersicht der aktuellen Seminar

Kurierfahrer Klasse B ( Förderung durch Kostenträger möglich, Maßnahme Nr. 111-19-2014)

Das Ausbildungsangebot beinhaltet die Führerscheinausbildung gemäß Fahrschülerausbildungsordnung. Die Ausbildung umfasst den theoretischen und praktischen Unterricht. Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum sicheren, verantwortungsvollen und umweltbewussten Kraftfahrer im Güterverkehr.

Die Maßnahme umfasst folgende Inhalte in Theorie und Praxis:

  • Erwerb der Fahrerlaubnisklasse B
  • Ladungssicherung nach VDI 2700
  • Einweisung Gefahrgut
  • Gabelstaplerausbildung
  • Logistik, Markt und Kunde
  • Kontrollieren der Verkehrs- und Betriebssicherheit

OrtALV Nord
Kostenauf Anfrage €
KursnummerDatumZeitFreie Plätze
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Welche Prüfung muss ich machen?

Theorieprüfung ist abzulegen

  • bei Ersterteilung
    Fragebogen mit 30 Fragen
    ab 11 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden
  • bei Erweiterung
    Fragebogen mit 20 Fragen
    ab 7 Fehlerpunkten ist die Prüfung nicht bestanden

Praktische Prüfung ist abzulegen

  • Dauer mindestens 45 Minuten
    (Prüfungsinhalte: Sicherheitskontrolle, Fahren innerhalb und außerhalb von Ortschaften auch Autobahn und Kraftfahrstraße)

Unterlagen und Nachweise,
die dem Antrag für die Fahrerlaubnis beizufügen sind:

  • Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Nachweis über „Erste-Hilfe-Ausbildung“
  • Personalausweis

Wissenswertes

Befristung der Fahrerlaubnis
Die Fahrerlaubnis wird unbefristet erteilt.

Befristung des Führerscheindokuments
Ab dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente werden auf 15 Jahre befristet.
Vor dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheindokumente müssen spätestens zum 19.01.2033 umgetauscht werden.
Zur Verlängerung benötigen Sie nur ein Passbild.

Wer die Klasse BE vor dem 19.01.2013 erworben hat,

darf auch Fahrzeugkombinationen der Klasse BE führen, sofern die zG des Anhängers 3.500 kg übersteigt (bei Ausstellung eines neuen Führerscheindokuments erhält man dann die Schlüsselzahl 79.06).
darf auch dreirädrige Kfz der Klasse A und A1 (z.B. Trikes)
fahren (bei Ausstellung eines neuen Führerscheindokuments wird
dieser Besitzstand mit den Schlüsselzahlen 79.03 und 79.04
dokumentiert).

Wenn Sie den Führerschein der „alten“ Klasse 3 haben

bekommen Sie beim Umtausch Ihres Führerscheins die Klassen B, BE, C1, C1E, AMund L erteilt.

Auf Antrag bekommen Sie außerdem:

Klasse CE mit der Schlüsselzahl 79 (C1E > 12.000 kg, L <= 3).
Mit dieser Schlüsselzahl dürfen Sie auch Fahrzeugkombinationen mit einer zG von mehr als 12.000 kg fahren. Die zG des Zugfahrzeugs ist auf 7.500 kg begrenzt und die Zahl der Achsen auf drei.
Diese Erlaubnis gilt nur bis zu Ihrem 50. Geburtstag. Eine Verlängerung um jeweils 5 Jahre ist möglich, wenn Sie eine ärztliche Bescheinigung über Ihren Gesundheitszustand und Ihr Sehvermögen vorlegen. Wenn Sie Ihren alten Führerschein nicht umtauschen, dürfen Sie ab dem 50. Lebensjahr keine Kombinationen mehr fahren, deren zG größer ist als 12.000 kg.

Sie dürfen mit dem Führerschein der „alten“ Klasse 3 folgende Motorräder fahren:

  • Führerschein wurde vor dem 01.04.1980 erteilt:Mit diesem Führerschein dürfen Sie Leichtkrafträder der Klasse A1 fahren (max. 125 ccm Hubraum, 11 kW Motorleistung). Wenn Sie Ihren Führerschein umtauschen, bekommen Sie die Klasse A1 zugeteilt.Sie können auch den Führerschein Klasse A2 beantragen. Dieser berechtigt zum Führen von Motorrädern bis 35 kW. Für diese Erweiterung ist nur eine praktische Prüfung vorgeschrieben. Bevor der Fahrlehrer Sie zu der Prüfung vorstellen darf, muss er sich aber von Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten überzeugen und soweit erforderlich mit Ihnen bis zur Prüfungsreife üben.
  • Führerschein wurde seit dem 01.04.1980 erteilt:Mit diesem Führerschein dürfen Sie fahren:
    • Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 ccm und einer bauartbestimmten Höchstgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h (bei Kleinkrafträdern, die bis zum 31.12.2001 erstmals in den Verkehr gekommen sind, beträgt die bbH 50 km/h);
    • Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor im Sinne der Vorschrift der DDR, wenn sie bis zum 28.02.1992 erstmals in den Verkehr gekommen sind (§ 76 Nr. 8 FeV)